Hautpilz

Hautpilz

© Ramona Heim – Fotolia.com

Hautpilz ist eine der häufigsten Pilzerkrankungen beim Menschen. In der Fachsprache ist von der Mykose oder Tinea die Rede. Für die Infektion der Haut wird außerdem Tinea corporis als lateinischer Ausdruck verwendet. Meist werden Hautpilzinfektionen durch den Fadenpilz (Dermatophyten) verursacht. Zu dieser Pilzart zählen die Gattungen Epidermophyton, Microsporum und Trichophyton. Diese Pilze benötigen feuchte und warme Umgebungen um zu wachsen, deshalb sind sie meist auch an Körperstellen zu finden die oft Feuchtigkeit und Wärme ausgesetzt sind.

Wie zeigt sich Hautpilz

hilfe bei hautpilz

Empfehlung der pilzinfektion-info.de Redaktion






Pilzinfektionen der Haut zeigen sich auf unterschiedliche Art und Weise. Die häufigsten Anzeichen für eine Pilzerkrankung sind:

  • Hautrötung
  • Pusteln
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Nässen
  • Brennen
  • Schuppenbildung
  • Verfärbung von Hautpartien

Wie entsteht eine Hautpilz-Infektion

Um sich mit einem Pilz zu infizieren ist ein Kontakt mit der entsprechenden Pilzart Vorraussetzung. Sich nun einfach vor allen Pilzarten zu schützen ist jedoch nicht möglich, denn jeden Tag kommen wir durch Personen- oder Tierkontakt und zum Beispiel auch durch Kontakt zu Blumenerde mit Pilzen in Berührung.

Eine weitere Bedingung ist eine Vorschädigung der Haut, denn nur dann kann eine Pilzinfektion stattfinden. Kleine Hautverletzungen (z.B. durch Sport), übermäßige Feuchtigkeit (Schweißfüße oder Besuch von Badeanstalten) aber auch innere Erkrankungen wie Diabetes oder Vitaminmangel und Fettleibigkeit können für die Infektion nahrhaften Boden bieten.

Diagnose und Therapie von Hautpilz

Die Diagnose kann meist klar nach den Symptomen des Hautpilzes getroffen werden. Diese Symptome können Sie unter dem Punkt „Wie zeigt sich Hautpilz“ nachvollziehen. Sind Sie sich über den Befund jedoch unklar, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden der durch mikroskopische Analyse oder anlegen einer Pilzkultur die definitive Diagnose stellen kann.

In den meisten Fällen ist eine Pilzinfektion der Haut gut mit Antipilzmitteln (Antimykotika) zu behandeln. Wirkstoffe dieser Mittel sind Bifonazol oder Clotrimazol. Zu beachten ist das die Therapie mit diesen Arzneimitteln mindestens zwei Wochen nach dem letzen Auftreten der Symptome weitergeführt wird. Wird dies missachtet kann es zu Rückfällen und erneuten Pilzinfektionen kommen.

Präventive Maßnahmen

  • Waschen Sie täglich alle gefährdeten Stellen, besonders Hautfalten, Füße sowie Achseln und verwenden dabei am besten Flüssigseife. Auf keinen Fall Desinfektionsmittel einsetzen, diese wirken austrocknend und können Pilzbefall fördern.
  • Benutzen Sie immer eigene Handtücher und ein extra Handtuch um Füße und Fußzwischenräume zu trocknen.
  • Socken und Unterwäsche die direkt auf der Haut getragen wurden bei mindestens 60°C waschen.
  • Schuhe möglichst jeden Tag wechseln und gut trocknen lassen. Befallene Schuhe mit Clotrimazol-Pumpspray behandeln und vor dem nächsten Tragen circa 3-4 Tage gut trockenen lassen.
  • Fußböden und Teppiche regelmäßig gründlich reinigen und gut trocknen lassen.
  • Bevorzugen Sie Schuhe aus Leder oder Stoff. Turnschuhe aus Kunststoff bieten durch ihre Luftundurchlässigkeit oft ein perfektes feucht, warmes Klima für Pilzinfektionen der Füße
  • Keine agressiven Seifen verwenden, diese schädigen die Haut und bieten so Pilzinfektionen Zugang.

Extra

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